Dr. Gabriele Maud Pauli
Abgeordnete des Bayerischen Landtages
Wieviele Abgeordnete bilden eine Gruppe mit Fraktionsstatus? - Landtagspräsidentin verwehrt Debatte im Ältestenrat - Dr. Gabriele Pauli hakt nach
Dr.
Gabriele Pauli möchte, dass der Status einer sogenannten "Gruppe"
von Abgeordneten geklärt wird, die dann entsteht, wenn sich
mehrere fraktionslose Abgeordnete zusammen schließen (s.
Antrag
vom 09.06.11).
Im
Bayerischen Landtag kam diese Konstellation bisher nicht vor, so dass
die Landtagspräsidentin eine Debatte über diese Frage mit dem
Argument verweigern wollte, dass ein solcher Fall im Moment nicht
relevant sei (s. Stellungnahme der Präsidentin des Bayerischen
Landtages vom 16.06.11).
In
der Vergangenheit wurden bei Regelungslücken im Bayerischen
Landtag Beschlüsse des Deutschen Bundestages analog
angewendet.
Gilt
diese Analogregelung auch im vorliegenden Fall, dann stünde im
Bayerischen Landtag bereits 2 fraktionslosen Abgeordneten der
Rechtsstatus einer Gruppe zu.
Dr.
Gabriele Pauli hat deshalb erneut gefordert, dass
diese Frage im Ältestenrat geklärt werden sollte. Sie verweist in einem
Schreiben an die Landtagsabgeordneten des Ältestenrates des Bayerischen Landtages vom 05.07.2011 auf
verschiedene für den Bundestag geltende Regelungen.
Allerdings besteht bei den jetzigen Landtagsfraktionen wenig Interesse, die Frage der
Gruppenbildung fraktionsloser Abgeordneter zu klären. Vielmehr ist
die Bestrebung da, fraktionsinterne Schwierigkeiten und
Meinungsverschiedenheiten durch interne Zwänge zu regeln
(Fraktionsdisziplin). Das führt bei einigen Abgeordneten des Bayerischen
Landtages zu der Überlegung, eventuell ihre Fraktion zu wechseln.
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Dissertation von Dr. Gabriele Pauli
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